Permanent Make-up für Männer – ein Tabu? Längst nicht mehr.
In meinem Studio in Kreuzlingen erlebe ich es immer häufiger: Männer, die gezielt nach einer dezenten Augenbrauen-Behandlung fragen. Nicht, weil sie geschminkt aussehen wollen – sondern weil sie müde sind von lückenhaften, zu hellen oder ungleichmäßigen Brauen, die ihrem Gesicht Ausdruck nehmen.
Während Permanent Make-up bei Frauen längst etabliert ist, stehen viele Männer noch vor der Frage: Ist das nicht zu feminin? Wirke ich damit unnatürlich? Die Antwort aus meiner Praxis-Erfahrung seit 2006: Nein – wenn es richtig gemacht wird.
Warum Männer sich für permanente Augenbrauen entscheiden
Die Gründe, warum Männer zu mir ins Studio kommen, sind vielfältig – und oft überraschend pragmatisch:
- Lücken durch Narben: Ein Unfall, eine OP oder eine Verletzung haben sichtbare kahle Stellen hinterlassen, die das Gesicht unruhig wirken lassen.
- Haarausfall oder Alopecia: Krankheitsbedingt fehlen die Augenbrauen teilweise oder komplett – und damit ein wichtiger Rahmen fürs Gesicht.
- Zu helle oder kaum sichtbare Brauen: Besonders bei sehr hellen Hauttypen wirken die Augenbrauen oft fast unsichtbar – das Gesicht verliert Kontur und Ausdruck.
- Altersbedingte Ausdünnung: Ab etwa 40 Jahren verlieren auch Männerbrauen an Dichte, die Härchen werden feiner, das Gesicht wirkt müde oder älter.
- Zeitmangel und Bequemlichkeit: Warum jeden Morgen mit Augenbrauenstift oder Puder nachhelfen, wenn es auch dauerhaft geht?
Allen gemeinsam: Sie wollen keine auffälligen Brauen – sondern das, was sie vielleicht früher mal hatten. Nur eben dauerhaft.
Der Unterschied: maskuline Augenbrauen erfordern eine andere Technik
Männerbrauen sind von Natur aus anders als Frauenbrauen: kräftiger, dichter, oft buschiger – und genau das muss bei einer Pigmentierung berücksichtigt werden.
Während bei Frauen oft eine sanfte Schattierung oder zarte Härchenzeichnung gewünscht wird, geht es bei Männern um folgende Punkte:
- Natürliche Dichte statt geschwungener Linien: Keine Bögen, keine Perfektion – sondern gezielt gesetzte, einzelne Härchenstriche, die vorhandene Lücken füllen.
- Dezente Verdichtung statt vollflächiger Pigmentierung: Oft reicht es, nur bestimmte Bereiche aufzufüllen, etwa den inneren oder äußeren Brauenbereich.
- Zurückhaltende Farbwahl: Nicht zu dunkel, nicht zu warm – die Farbe muss zum Hautton und zur Haarfarbe passen, sonst wirkt es schnell künstlich.
- Keine scharfen Kanten: Männerbrauen haben einen weichen Verlauf – eine zu definierte Kontur würde sofort unnatürlich wirken.
Mein Credo: Permanent Make-up soll das unterstreichen, was da ist – nicht neu erfinden.
Härchenzeichnung oder Schattierung – welche Technik passt zu Männern?
Die meisten meiner männlichen Kunden entscheiden sich für die Härchenzeichnung (auch Microblading genannt) – weil sie am natürlichsten wirkt.
Dabei zeichne ich mit einem speziellen Pigmentiergerät feine, haarähnliche Striche in die Haut, die sich nahtlos zwischen die vorhandenen Härchen einfügen. Perfekt für:
- kleine Lücken oder Narben
- ausgedünnte Brauen mit vorhandener Reststruktur
- Männer, die auf keinen Fall geschminkt wirken wollen
In manchen Fällen – etwa bei komplett fehlenden Augenbrauen nach Chemotherapie oder Alopecia – kann auch eine sanfte Schattierung (Powder Brows) sinnvoll sein. Sie erzeugt einen leichten, pudrigen Effekt, der trotzdem maskulin wirkt, wenn er richtig dosiert wird.
Welche Technik im Einzelfall die richtige ist, klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch – das ist bei mir grundsätzlich kostenlos.
Ein typischer Fall aus meiner Praxis
Vor einigen Monaten kam ein 52-jähriger Mann aus Konstanz zu mir. Er war vor Kurzem in den Ruhestand gegangen, fühlte sich fit und aktiv – sah aber morgens im Spiegel müde aus. Die Augenbrauen waren über die Jahre lichter geworden, an einer Stelle fehlten durch eine alte Narbe sogar einige Härchen komplett.
Seine Frau hatte ihm von meinem Studio in Kreuzlingen erzählt – und nach einigem Zögern hat er sich zur Beratung entschieden.
Ich habe ihm erklärt, dass wir nur die Lücken auffüllen und die vorhandene Form leicht betonen – nichts Dramatisches. Nach einer etwa 90-minütigen Behandlung mit Härchenzeichnung war er sichtlich erleichtert: Es sah aus wie seine eigenen Brauen, nur eben vollständiger.
Sein Kommentar beim Nachsorgetermin: Keiner hat's bemerkt – aber alle sagen, ich sehe irgendwie frischer aus.
Genau das ist der Punkt.
Tut die Behandlung weh? Und wie lange dauert sie?
Eine Frage, die mir Männer tatsächlich häufiger stellen als Frauen: Wie stark sind die Schmerzen?
Die ehrliche Antwort: Es ist unangenehm, aber gut auszuhalten. Ich arbeite mit einer hochwertigen Betäubungscreme, die vor und während der Behandlung aufgetragen wird. Die meisten beschreiben das Gefühl als leichtes Kratzen – nicht schmerzhaft, aber spürbar.
Die Behandlung selbst dauert je nach Umfang zwischen 60 und 120 Minuten. Danach folgt eine Abheilphase von etwa 10–14 Tagen, in der die pigmentierten Stellen geschont werden sollten (kein Schwimmen, kein Sauna, keine intensive Sonne).
Nach 4–6 Wochen erfolgt ein Nachsorgetermin, bei dem ich das Ergebnis überprüfe und gegebenenfalls noch nacharbeite – das ist bei mir im Preis inbegriffen.
Was kostet Permanent Make-up für Männer?
Die Preisspanne für Augenbrauen liegt bei mir zwischen 200 € und 500 €, je nachdem, wie umfangreich die Behandlung ist:
- Kleine Verdichtung oder Narbenfüllung: ab 200 €
- Komplette Brauengestaltung ohne Resthärchen: bis 500 €
Der exakte Preis hängt immer von der individuellen Ausgangslage ab. Deshalb biete ich eine kostenlose Beratung an – entweder vor Ort im Studio oder per Foto via WhatsApp (+41 79 413 27 61) oder E-Mail (info@permanent-akzente.de). So können wir gemeinsam schauen, welche Technik passt und was realistisch machbar ist.
Warum Männer aus Konstanz nach Kreuzlingen kommen
Mein Studio liegt in der Hauptstraße 14a in Kreuzlingen, direkt an der Grenze zu Konstanz – nur wenige Gehminuten von den Bahnhöfen Konstanz und Kreuzlingen sowie dem LAGO Shoppingcenter entfernt. Kostenlose Parkplätze sind direkt vor Ort vorhanden.
Viele meiner männlichen Kunden schätzen die diskrete Lage im Rückgebäude der Villa Bellevue Bodenseepraxis: kein Trubel, keine neugierigen Blicke, sondern ein ruhiges, professionelles Umfeld.
Und natürlich die Tatsache, dass ich als BAG-zertifizierter Pigmentierer (Sachkundenachweis nach V-NISSG) arbeite und seit 2006 Erfahrung mit permanentem Make-up habe – auch und gerade bei Männern.
Fazit: Permanent Make-up ist keine Frage des Geschlechts – sondern der Technik
Augenbrauen-Pigmentierung ist längst nicht mehr nur Frauensache. Im Gegenteil: Immer mehr Männer entdecken, wie viel ein gepflegter, markanter Brauenrahmen ausmacht – ohne dass es auffällt.
Wichtig ist nur: Die Technik muss stimmen. Maskuline Brauen brauchen eine andere Herangehensweise als feminine – und genau darauf lege ich in meinem Studio seit fast 20 Jahren großen Wert.
Wenn Sie unsicher sind, ob permanente Augenbrauen auch für Sie infrage kommen: Kommen Sie vorbei. Die Beratung ist kostenlos, unverbindlich – und diskret.